Öffentliche Einrichtung

Fachklinik Bentheim: Vorsprung durch High Tech

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25.11.2013
Die Fachklinik Bad Bentheim in Niedersachsen ist eine Kur- und Rehaklinik, in der dermatologische, orthopädische und rheumatische Erkrankungen behandelt werden. Die Fachklinik ist in Europa die größte und innovativste Einrichtung ihrer Art. In der Psoriasis-Abteilung werden täglich rund 400 Patienten mit Schuppenflechte-Erkrankungen behandelt. Nach einer umfangreichen Erweiterung und Sanierung des Kurmittelhauses II im Jahr 2000 ist die Klinik auch gebäudetechnisch „up to date“. Bei der Gebäudeautomation setzte die Klinik auf ein gewerkeübergreifendes Automationssystem auf LON-Basis, und das aus folgenden Gründen:
  • Maximale Betriebssicherheit
  • Maximale Verfügbarkeit
  • Integration aller technischen Gewerke
  • Optimales Kosten-/Nutzenverhältnis für Investition und Unterhaltung
  • Flexibilität bei Erweiterungen und Nutzungsänderungen
  • Zukunftssicherheit
  • Datenaustausch mit der hausinternen EDV
Das Netzwerk umfasst insgesamt 500 Knoten und mehr als 2.000 Informationspunkte. In das Netzwerk integriert sind die Gewerke Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Beschattung, Informationstechnik, Medizintechnik, Sanitärtechnik und Sicherheit. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand:
  • Standardanwendungen in den einzelnen Gewerken können mit standardisierten Produkten schnell und kostengünstig realisiert werden.
  • Speziallösungen sind durch die Integration von konventionellen, spezialisierten Produkten zu einer insgesamt offenen Applikation möglich.
  • Die vollständige Integration aller Gewerke, inklusive der medizinischen Applikationen und der IT zu einer funktionierenden Gesamtanlage bringt dem Nutzer ein deutliches Plus an Sicherheit, Transparenz und Funktionalität.
  • Die Wahlfreiheit bei Produkten und Dienstleistungen, die durch den offenen Standard möglich ist, führt zu besseren technischen Lösungen

WZP Bochum: zwei Welten, ein Netzwerk

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10.02.2011
Das Westfälischen Zentrum Bochum – Psychiatrie und Psychotherapie wurde im Jahre 1984 im Gebäude der ehemaligen Westfälischen Landesfrauenklinik eröffnet. Das Zentrum gehört im Rahmen des Bochumer Modells zum Klinikum der Ruhr-Universität Bochum. Für die Bau- und Liegenschaftsverwaltung ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe verantwortlich. Das Zentrum ist eine weit verzweigte Liegenschaft mit einer Vielzahl von Zweckgebäuden. Im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme wurden alle Liegenschaften in einem Energiemanagementsystem integriert. Die Anforderungen von Nutzer und Liegenschaftsverwaltung an das neue System waren klar:
  • Liegenschaftsweites Energiemanagement
  • Offener Kommunikationsstandard
  • Integration aller technischen Gewerke
  • Kosten- und Zukunftssicherheit
In einer ersten Ausbaustufe sollten 4 Gebäude über ein Glasfasernetz miteinander verbunden werden. In jedem Gebäude wurden die Heizungs-, Lüftungs- und elektrotechnischen Anlagen in das Energiemanagement einbezogen. Ein Glasfaser-Etherbet-Netzwerk mit TCP/IP bildet bildet das Backbone für die Gebäudeautomation, für die hauseigene EDV und die Telefonie. In den Heizzentralen arbeiten Pumpen, Ventile und Messwertgeber auf LON-Basis. Auch die elektrischen Verbraucher der hauseigenen Küche werden über LON gesteuert. Besonderheit des Systems ist die Zusammenführung von Automations- und IT-Netzwerk. Die LON-Subnetze werden über LONWORKS/IP Router direkt mit dem Ethernet-Glasfasernetzwerk verbunden. Diese Router ermöglichen wichtige Funktionen: Zwei oder mehrere LON Geräte können über ein Intranet oder das Internet direkt miteinander kommunizieren Die LONWORKS/IP Kommunikation ermöglicht ein virtuelles Netzwerkinterface, über das ein Leitrechner mit allen LON Geräten kommunizieren kann Der Internet Router fungiert auch als Internet Server, sodass mit einem Browser die Anlage bedient werden kann.

Kombibad Uelsen: perfekt integriert

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30.01.2011
Für rund sechs Millionen Euro wurde das bestehende Schwimmbad im niedersächsischen Uelsen in rund zwei Jahren Bauzeit in ein neues Kombibad mit Hallen- und Waldfreibad umgebaut. HGI realisierte im neuen Schwimmbad ein gewerkeübergreifendes Automationsnetzwerk. Das Netzwerk sorgt für einen effizienten, wirtschaftlichen und sicheren Betrieb aller Anlagen. Das Hallenband wurde im Rahmen des Umbaus um einen 100 Quadratmeter großen Anbau erweitert. Außerdem erhielt das Bad eine 75 Meter lange „Black Hole“-Rutsche mit integrierten Lichteffekten. Im Untergeschoss des Anbaus entstand ein 100 Quadratmeter großer Raum für Sport- und Freizeitaktivitäten. Zudem gibt es im neuen Bad einen zweigeteilten Kinderbereich mit Rutschen und Planschbecken. Das erneuerte Bad wurde im Januar 2011 seiner Bestimmung übergeben. Energietechnisches Kernstück des neuen Schwimmbades ist ein Blockheizkraftwerk, das mit Biogas aus einer nahe gelegenen Biogasanlage betrieben wird. Erstmalig wurden bei diesem Projekt die gesamte Steuerung der Schwimmbadtechnik und die Steuerung aller Wasser-Attraktionen als Bestandteil des Gebäudeautomationsnetzwerkes ausgeführt. Im Detail hat HGI die folgenden Systeme zu einem GA-Netzwerk integriert:
  • Energiedatenerfassung mit M-Bus-Zählern
  • KNX-Bus-System für Beleuchtung und ELT-Meldungen
  • LON-Netzwerk für Heizung, Klima und Schwimmbadtechnik
  • SPS-Steuerung mit OPC-Schnittstelle für die Freibadanlagen
  • Fernwirksysteme der Stadtwerke mittels Profibus DP
Auch im Kombibad setze HGI auf Building Automation 2.0, also die Integration der Gebäudeautomation in das IT-Netzwerk. Grundlage des Gesamtsystems ist eine gemeinsame IP-Infrastruktur. Ein 100MBit-Backbone verbindet alle Automationseinheiten untereinander und ermöglicht dem Facility-Management über das IT-Netz den Zugriff auf alle relevanten Informationen. Vor Ort kann das Bedienpersonal über Touchpanels ebenfalls Steuerungseingriffe vornehmen. Außerhalb der Nutzungszeiten ist die Fernüberwachung durch eine gesicherte VPN-Verbindung vorgesehen. Für den einfachen Zugriff auf alle Informationen aus dem Netzwerk wird das Gebäudemanagementsystem Vista eingesetzt. Dieser einfache Zugriff und damit die Transparenz der Anlage machen Einsparpotenziale sichtbar und sichern somit langfristig die Reduzierung der Energiekosten. Alarme und Störmeldungen werden über die Störmeldesoftware „HGI Messaging“ abgesetzt. HGI Messaging ist webbasiert und kann dadurch von allen Clients in einem Netzwerk per Standardbrowser aufgerufen werden. Sie ermöglicht das Senden von Alarmmeldungen per SMS, E-Mail und Twitter.

Klinikum Ibbenbüren: Sicher und flexibel

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04.11.2008
Das Klinikum Ibbenbüren leistet als Akutkrankenhaus einen wesentlichen Beitrag zur gesundheitlichen Grundversorgung im Tecklenburger Land; es verfügt derzeit über 460 Betten. Bei der Modernisierung der HLK-Anlagen in den Operationssälen und der Intensivstation suchten die Verantwortlichen nach einer herstellerunabhängigen Technologie, die die bestehenden Anlagen in ein System integriert und auch zukünftig erweiterbar ist, und das ohne aufwändige Gateways. Ein neues Gebäudeautomationssystem auf LON-Basis integriert sowohl neue Komponenten unterschiedlichster Hersteller als auch bestehende Anlagen  in ein einziges, flexibles Netzwerk, ohne das ein Gateway benötigt wird. Geräte auf LON-Basis kontrollieren und steuern Raumtemperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit genau so, wie es die Gesundheit der Patienten erfordert. Die Alarmierungsfunktion des Echelon i._LON 100 Web Servers gewährleistet, dass die Raumkonditionen in den Operationssälen und der Intensivstation für die Patienten immer sicher sind. Über den Server können die Anlagen durch die Facilitymanager auch von jedem Ort und zu jeder Zeit fernbedient und –überwacht werden. Insgesamt umfasst das LON-System im Klinikum Ibbenbüren 30 Knoten und 450 Datenpunkte.
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