Produktion

FEW Freiburg: Sicher und einfach

Freiburgmehr

01.01.2003
Die Freiburger Energie- und Wasserversorgungs-AG (FEW) ist Teil der Badenova, einem Zusammenschluss von 6 Energiedienstleistern aus der Region Freiburg. Badenova versorgt insgesamt 1,4 Millionen Menschen und eine Vielzahl an Firmen zuverlässig mit Energie. Bei der Gebäudeautomation in den firmeneigenen Liegenschaften setzt der Energieversorger auf LON und HGI. Entscheidend bei der Wahl für LON waren die offene Kommunikation, der dezentrale Aufbau des Netzes, die Interoperabilität der Geräte und die gewerkeübergreifende Funktionalität. Gemeinsam mit HGI wurde ein Gesamtkonzept für die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik entwickelt und in nur drei Monaten realisiert. Dabei waren folgende Anforderungen des Bauherrn zu berücksichtigen:
  • Nutzung der vorhandenen Infrastruktur
  • Sicherer und zuverlässiger Betrieb
  • Ferninstallation über eine Internet-Standleitung
  • Feste Fertigstellungstermine
In einem ersten Bauabschnitt wurden als erste Schwerpunkte realisiert:
  • Aufbau eines Störmeldesystems
  • Installation einer Vista Leitstation
  • Realisierung eines LON IP/Channels mit 5 i.LON 1000 Internet Servern
  • Integration mehrerer Subsysteme mit rund 500 Knoten
  • Aufbau einer Netzwerkinfrastruktur mit LonMaker 3.0 und LNS 3.0
  • Verbindung zweier Liegenschaften über eine 5 Kilometer lange Powerline-Strecke
Eine besondere Herausforderung war die Nutzung verschiedener Übertragungsmedien für die Übermittlung von Betriebs- und Störmeldungen an die Leitwarte der FEW. Außerdem legten die Auftraggeber großen Wert darauf, dass das installierte Netz von den eigenen Mitarbeitern bedient, erweitert und verwaltet werden kann. Zudem soll die Anlage jederzeit sicher und verfügbar sein. Dafür wurde im Serverraum der FEW ein hochwertiger Netzwerkserver installiert. Dieser Server fungiert als LNS 3.0 Server und als Vista 2000 Server. Die Serverapplikationen des Netzwerkbetriebssystems und der Visualisierungssoftware Vista laufen auf einem geschützten und sicheren Rechner ab, während die zugehörigen Clients über das Windows-Netzwerk auf diese Anwendungen zugreifen können. Sicherer geht es kaum.

Libri Logistikzentrum

Bad Hersfeldmehr

01.06.2009
An zentraler Stelle in Deutschland, in Bad Hersfeld baut die Firma Libri ihr neues Logistikzentrum. Das Herzstück des Logistikzentrums ist das Kleinteile-Kommisioniersystem, es ist das Modernste seiner Art weltweit. Bis zu 60.000 Medien, in erster Linie Bücher, werden in den Kommissionierhallen gleichzeitig für den Versand vorbereitet. Die Auslieferung erfolgt weltweit, wobei der deutschsprachige Raum direkt beliefert wird. Ein neuer Service von Libri ist BoD (Books on Demand). Geht eine Bestellung ein, wird das bestellte Buch dank digitaler Technologie innerhalb von Minuten, in Auflagen ab einem Exemplar in der Druckerei des Logistikzentrums gedruckt. Schon 48 Stunden später hält der Kunde das frisch gedruckte Buch in den Händen. Beeindruckend sind aber nicht nur die logistischen Leistungen, die in diesem Gebäude erbracht werden, auch die Gebäudeautomation ist "state of the art". Ein Produktionsbetrieb wie das Logistikzentrum stellt hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aller technischen Einrichtungen. Das heißt, alle Betriebszustände der technischen Einrichtungen müssen zentral erfasst, überwacht und optimiert werden. Die Entscheidung für LonWorks als Basistechnologie der Gebäudeautomation traf der Bauherr aufgrund einer umfassenden Nutzenanalyse. Wichtige Gründe für Libri waren:
  • Integration aller technischen Gewerke
  • Zukunftssicherheit aufgrund offener und standardisierter Kommunikation
  • Kosteneinsparungen von 25 % bei der Elektroinstallation
  • Flexibilität bei Erweiterungen und Nutzungsänderungen
  • Gewerkeübergreifendes Netzwerk bildet die Grundlage für ein Technisches Gebäudemanagement
Das gesamte LON umfasst ca. 500 Knoten und beinhaltet die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrotechnik, Brandmeldung, Aufzüge, Entsorgungsanlagen, Wetterstation und Fassadenbau. Das Netzwerk ist in einer für LON typischen Struktur mit einem 1,25Mbit Backbone und untergeordneten FTT-10 Subnets aufgebaut. Zur Visualisierung
und für das Technische Gebäudemanagement ist eine Leitstation mit einer Managementsoftware installiert.
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