Verwaltung

Amtsgericht Ibbenbüren: Fit für die Zukunft

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01.01.2007
Das Amtsgericht Ibbenbüren ist eines von 15 Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Münster und zuständig für rund 110.000 Einwohner. Im Zuge einer Umbau- und Erweiterungsmaßnahme realisierte HGI in den Gebäuden des Landgerichtes ein umfassendes Automationssystem auf Basis von LON. Energieeffizienz, Komfort und Flexibilität standen bei der Planung der Gebäudetechnik im Vordergrund. So war es den Verantwortlichen beim Staatlichen Bauamt Coesfeld wichtig, dass die Büroflächen flexibel genutzt werden können und eine angenehme Arbeitsumgebung bieten. In Sachen Energieeffizienz legte der Bauherr nicht nur Wert auf eine möglichst sparsame und umweltgerechte Erzeugung von Heizenergie über eine Wärmepumpe, sondern auch auf eine zentrale Erfassung und Auswertung der Verbrauchsdaten und Betriebszustände. Diese Informationen sind die Basis für die Optimierung des Energieverbrauchs. In den Büros arbeiten Einzelraumregelungen auf LON-Basis. Damit kann jeder der 38 Räume individuell an die Erfordernisse der Nutzer angepasst werden. Weitere Funktionen der Raumautomation sind:
  • Einschalten der Beleuchtung, sobald Personen den Raum betreten und das natürliche Licht nicht ausreicht
  • Einschalten der Heizung auf Komfortbetrieb, wenn Personen sich im Raum aufhalten
  • Ausschalten der Heizung bei geöffneten Fenstern
  • Kommunikation mit der Wärmeversorgung für die bedarfsgeführte Versorgung
  • Kommunikation mit der Leitzentrale
LON integriert aber nicht nur Heizung und Elektrotechnik, auch die Zählerstände für Gas, Wasser und Strom und die Störmeldung aller installierten Geräte sind in die Gebäudeautomation integriert. Diese ganzheitliche Verknüpfung aller Geräte und Systeme ermöglicht es, den Energieverbrauch zu minimieren und gleichzeitig den Komfort für die Nutzer zu erhöhen. Und das, ohne das der Nutzer etwas davon bemerkt. Im Amtsgericht Ibbenbüren erbringt eine Anzeigetafel mit der aktuellen Betriebsdaten des Gebäudes den Beweis für den energiesparenden Effekt von LON.

Castrop-Rauxel: Energiemanagement mit LON

Castrop-Rauxelmehr

01.01.2008
Die Stadt Castrop-Rauxel setzt beim Energiemanagement für seine öffentlichen Gebäude auf LON. HGI hat als Systemintegrator die technischen Anlagen mit den entsprechenden Sensoren und Stellgliedern ausgestattet, vernetzt und auf ein Gebäudemanagementsystem aufgeschaltet. Mit diesem System haben die Projektleiter des städtischen Hochbauamtes jederzeit Zugriff auf die Daten aus ihrer Liegenschaft. Bei der Entscheidung für die LON-Technologie zählten für die Verantwortlichen der Stadt vor allen Dingen die offene Kommunikation und der gewerkeübergreifende Ansatz dieses Protokolls. Die offene Kommunikation ermöglicht die Integration von Geräten und Komponenten unterschiedlicher Hersteller und trägt so dazu bei, die Kosten zu reduzieren. Der gewerkeübergreifende Ansatz ermöglicht die vollständige Integration aller Komponenten und Systeme in ein einziges Netzwerk. Ein großer Vorteil der LON-Technologie besteht in der Netzwerkstruktur. Die Knoten eines LON-Netzwerkes können in freier Topologie untereinander vernetzt werden. Das ist inbesondere bei der nachträglichen Vernetzung bestehenden Anlagen von Vorteil. So wurden zum Beispiel im Gebäude Uferstraße in Castrop-Rauxel bestehende Feuchtefühler der Lüftungsanlage in das Automationsnetzwerk integriert, LON-Temperaturfühler wurden nachträglich eingebaut und ebenfalls ins Netzwerk eingebunden. Brandschutzklappen und Filter sind ebenfalls eingebunden. Zur Visualisierung, Bedienung und Überwachung der Gesamtanlage setzt die Stadt ein auf Windows basierendes, vollgrafisches Gebäudemanagementsystem ein. Das Gebäudemanagement ist als Mehrplatzsystem ausgelegt, sodass jeder verantwortliche Mitarbeiter von seinem Computer aus Zugriff auf das System hat. Ein Mail-Modul von HGI stellt sicher, dass bei einem Störfall in der Anlage der Hausmeister per SMS, das Hochbauamt per Mail und der Systemintegrator HGI per Fax über die Störung informiert werden.

LzO Zentrale Oldenburg: komfortabel und effizient

Oldenburgmehr

01.06.2009
Der Neubau der Zentrale der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) in Oldenburg bietet auf einer Nutzfläche von 24.000 Quadratmetern bis zu 600 Mitarbeitern Platz. Der moderne Gebäudekomplex besteht aus einem zehngeschossigen Hochhaus und vier weiteren Häusern mit je vier Geschossen. Eine gläserne Eingangshalle verbindet die einzelnen Baukörper. Die gesamte Liegenschaft wird über eine geothermische Anlage mit Wärme/Kälte versorgt. Insgesamt 75 Bohrungen mit 150 Metern Tiefe versorgen zwei 500KW Kältemaschinen, die im Winter auch als Wärmepumpen arbeiten können. Für die Spitzenabdeckung im Winter und die Warmwasserbereitung gibt es zusätzlich noch eine 3-fach-Kesselanlage. Eine Einzelraumregelung mit LON sorgt in den Bereichen Schulung, Konferenz, Vorstand, Casino, DV-Räume und in den Serverräumen für das richtige Klima. Die KNX-Einzelraumregelung in den Büros ist per OPC an das Gebäudemanagement gekoppelt. Das Gebäudemanagementsystem TAC Vista ermöglicht die optimale Steuerung der Anlagen und einen effizienten Gebäudebetrieb. Anlagenbilder vereinfachen Überwachung und Bedienung, Trendkurven helfen bei der Minimierung des Energieverbrauchs. Weitere Features des Gebäudemanagement-Systems sind Benutzerverwaltung, Historie und Alarmmanagement sowie das HGI-Messaging Programm. Das Programm leitet Alarme, gefiltert nach Priorität, Gewerk und Zeit, per Mail oder SMS an das Servicepersonal weiter. Das Gebäudeautomationsnetzwerk ist auf der Backbone-Seite auschließlich mit Ethernet-Verbindungen ausgeführt ist, kann man von jedem Informationsschwerpunkt aus per Laptop auf das Gebäudemanagementsystem zugreifen. Das spart Servicekosten und beschleunigt Wartung und Störungsbeseitigung.

Funkhaus Deutschlandfunk: Man spricht LON

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01.06.2010
Der Deutschlandfunk ist das informations- und kulturorientierte Hörfunkprogramm des Deutschlandradios. Aus dem Funkhaus in Köln-Marienburg werden überwiegend Informations- und Hintergrundberichte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Kulturelles ausgestrahlt. Im Zuge von Umbaumaßnahmen im Funkhaus wurde auch das Gewerk Gebäudeautomation ausgeschrieben. HGI, zertifizierter LON-Systemintegrator, erhielt aufgrund des überzeugenden Konzeptes und auch des Preises den Zuschlag für das umfangreiche Projekt. Der Bauherr forderte ein offenes, gewerkeübergreifendes Automatisierungsnetzwerk, das einerseits einen energieeffizienten Gebäudebetrieb sicherstellt, andererseits aber auch den Ansprüchen der Mitarbeiter an Behaglichkeit und Komfort genügt. HGI integrierte die Gewerke Klima, Lüftung, Brandschutz und Mittelspannungsnetz in ein gemeinsames LON-Netzwerk mit rund 1.200 Knoten und mehr als 10.000 Datenpunkten. Für die Kommunikation mit dem Gebäudemanagement nutzt das Netz einen schnellen Ethernet-Backbone. Das Gebäudemanagement ermöglicht dem Facility-Management den zentralen Zugriff auf alle anlagerelevanten Daten. Für die Fernwartung des Systems ist eine gesicherte DSL-Verbindung eingerichtet. Die Einzelraumregelungen des 18-stöckigen Gebäudes sind über den Ethernet-Backbone auf einen zweiten Server aufgeschaltet. Der Einsatz zweier Server steigert die Performance des Systems. Für die Beleuchtungssteuerung in der Cafeteria wurde ein interaktiv zu bedienendes Touchpanel installiert, über das auch technisch wenig versierte Mitarbeiter die umfangreichen Beleuchtungskreise problemlos schalten können. Die Betriebs- und Störmeldungen aus dem Mittelspannungsnetz wurden über ein MODBUS-LON Gateway in das System integriert.
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