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TROX und HGI entwickeln gemeinsam den Service

Neukirchen-Vluyn / Hörstelmehr

01.06.2017

TROX und die HGI mbH, Hörstel, haben eine operative und strategische Zusammenarbeit im Bereich Service vereinbart. In diesem Rahmen wird die TROX GmbH Mehrheitsanteile an der HGI mbH übernehmen.

Für die organisatorische Umsetzung wird die TROX GmbH alle eigenen Serviceaktivitäten übergangsweise in einer TROX Service GmbH & Co. KG zusammenfassen. Die heutige HGI mbH wird in die TROX HGI GmbH umbenannt. Mittelfristiges Ziel ist es, alle Serviceaktivitäten der TROX GmbH unter dem neuen Dach der TROX HGI GmbH zu vereinen.

„Für uns ist es ein folgerichtiger Schritt, um den steigenden Anforderungen unserer Kunden infolge des ständig wachsenden RLT-Geräte- und Systemgeschäftes Rechnung zu tragen“, erläutert TROX Geschäftsführer Udo Jung die geplante Erweiterung. „TROX ist mit der Neugründung und der Zusammenarbeit mit der HGI bestens in der Lage, den gesamten Life-Cycle eines installierten Systems für seine Kunden zu betreuen. Dabei ist die HGI mit ihrem Geschäftsführer Norbert Heger und seinem Team dank ihres ausgewiesenen Know-hows in der Gebäudeautomation für uns der ideale Partner.“

Seit mehr als 20 Jahren stehen der Name HGI und Norbert Heger für innovative Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in der Gebäudeautomation. Mit über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern plant, realisiert und betreut das Unternehmen anspruchsvolle Projekte in Deutschland und weltweit. Zu den Kunden zählen Großunternehmen und auch kommunale Einrichtungen. HGI realisiert Automationsprojekte in Bürogebäuden ebenso wie in Industrieeinrichtungen und in Forschungs- und Freizeitstätten. Dieser Geschäftsbereich wird weiterhin ausgebaut. „Ich freue mich auf die spannende Aufgabe, innerhalb der TROX GmbH das Service- und Systemgeschäft zu entwickeln und weiter zu optimieren. Für mich persönlich und uns als HGI stellt die zukünftige Zusammenarbeit mit TROX eine spannende und erfolgversprechende Herausforderung dar, der wir uns alle gerne stellen“, ergänzt Norbert Heger, der zukünftige Geschäftsführer der neuen TROX HGI GmbH. TROX ist führend in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Komponenten, Geräten und Systemen zur Belüftung und Klimatisierung von Räumen. Mit 27 Tochtergesellschaften in 27 Ländern auf fünf Kontinenten, 14 Produktionsstätten und weiteren Importeuren und Vertretungen ist das Unternehmen in über 70 Ländern vor Ort. Gegründet 1951, hat der Weltmarktführer mit Stammhaus in Deutschland im Jahre 2016 mit 3.770 Mitarbeitern rund um den Globus einen Umsatz von annähernd 500 Mio. Euro erzielt. Für weitere Informationen und Rückfragen zu TROX wenden Sie sich bitte an:
Christine Roßkothen
Corporate Marketing
voice: +49 2845 202 - 464
fax: +49 2845 202 - 587
presse@trox.de
www.trox.de

HGI Gebäudeautomation macht Hotel zur Perle von Lingen

Lingenmehr

12.01.2017
In der Neue Osnabrücker Zeitung erschiener Artikel zum Looken Inn Hotel Beim Besuch des Looken Inn haben sich Vertreter der Lingener Grünen-Fraktion vom Gesamtkonzept des Hotels beeindruckt gezeigt. Gleichzeitig forderten die Grünen eine Neuausrichtung des Tourismusbereichs in Lingen. „Wir können verstehen, warum sich auch Otto Waalkes bei Ihnen so wohl gefühlt hat“, resümierte Peter Blauert, Sprecher des Ortsvereins der Grünen, nach einem Rundgang durch das neue Hotel Looken Inn die Eindrücke. Zuvor hatte laut einer Pressemitteilung der Grünen der Betreiber des Hotels, Wolfgang Hackmann, die Räume gezeigt und wichtige Stufen der Entstehungsgeschichte erläutert. Geschmackvolle Inneneinrichtung So konnte das Looken Inn nur entstehen, weil die Brüder Norbert und Wilfried Heger vom gleichnamigen Unternehmen für Gebäudeautomation aus Hörstel die zehn Millionen investiert haben und das Hotel Wolfgang und Barbara Hackmann verpachtet haben, die bereits seit Jahren auch das angrenzende Parkhotel an der Bernd-Rosemeyer-Straße betreiben. Ein besonderes Augenmerk sei dabei auf eine ansprechende Farbgebung und Gestaltung verwandt worden, sodass eine angenehme Atmosphäre zu spüren ist. Das Hotel zeichnet sich durch eine geschmackvolle Inneneinrichtung aus, die unter anderem auch Elemente der Stadtgeschichte Lingens mit aufnimmt. Hotel als Vorbild für moderne Gebäudetechnik Die Besuchergruppe der Grünen war besonders von der ausgefeilten Gebäudetechnik mit einem Blockheizkraftwerk im Keller und einer intelligenten Steuerung von Klimaanlage, Heizung und Licht angetan. So kann der Stromverbrauch deutlich reduziert werden. „Man kann erkennen, dass ein sehr durchdachtes Konzept dahinter steht. Es ist auch kein Wunder, dass das Ringhotel Looken Inn in der Fachpresse inzwischen als großes Vorbild für moderne Haustechnik gerühmt wird. Herr Hackmann beweist sich als ein innovativer, anpackender Geist in Lingen, wir begrüßen dies und sehen das Looken Inn als eine Bereicherung für Lingen an“, sagte der Fraktionsvorsitzende Michael Fuest. Gemeinsame Forderung nach Neukonzeption des Tourismusbereichs Auch im weiteren Gespräch konnten beide Seiten viele Übereinstimmungen feststellen, wenn es um die Weiterentwicklung des Tourismus in Lingen geht. „Hier müssen in der nächsten Zeit kreative Schritte unternommen werden, damit Lingen nicht zurückfällt im Vergleich zu Meppen oder Papenburg“, meinte Wolfgang Hackmann. „Wir werden als Grüne dazu einen Antrag einbringen, damit sich die Stadt und der LWT um eine Neukonzeption bemüht“, erklärte Ratsherr Ibrahim Hassan nach dem Gespräch. Dazu müssten auch Verbesserungen der spätabendlichen Gastronomie und Unterhaltungslokalitäten sowie eine Einbindung des Bahnhofs gehören, der nun im Eigentum der Stadt Lingen ist. Artikel in der Neue Osnabrücker Zeitung

LONMARK International präsentiert "Best of the Year 2015" Gewinner

Sigmaringenmehr

25.01.2016
Multi-Vendor-Projekt des Jahres 2015: HGI-Erweiterungsbau Landratsamt Sigmaringen, Deutschland Der Landkreis Sigmaringen liegt im Süden Baden-Württembergs.
Der Landkreis bildet zusammen mit dem Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg die Region Bodensee-Oberschwaben im Regierungsbezirk Tübingen. Das Landratsamt Sigmaringen übernimmt die öffentliche Verwaltung des Landkreises Sigmaringen. Eine Bedarfserhebung aus dem Jahre 2006 hat festgestellt, dass das bestehende Gebäude nicht mehr für die Unterbringung der Mitarbeiter ausreichend sein wird. Die Hauptziele des Projektes waren unter anderem die Schaffung von ungefähr 190 Büroarbeitsplätzen und flexibel nutzbaren Besprechungsräumen. Durch eine Reorganisation von Ämtern, Fachbereichen und Dezernaten wurde zusätzlich die interne Logistik optimiert.  Im Vordergrund des Projektes stand auch die Nachhaltigkeit mit gleichzeitiger Zertifizierung des Gebäudes unter den Aspekten der Nachhaltigkeit und Qualität.  Baubeginn des Neubaus war Ende 2012 und wurde nach Fertigstellung Ende 2014 dem Bauherrn übergeben. Das viergeschossige Gebäude bietet den Mitarbeitern auf einer Bruttogeschossfläche von 8.300 Quadratmetern Platz für Büro- und Konferenzräume, sowie einem Servicecenter und Kreisarchiv. Der ehemalige Landrat Dirk Gaerte traf die Aussage „Wir wollen modern und energieeffizient sein“. Um diese Forderung zu erfüllen, wurde gemäß DIN EN 15232 ein Gebäudeautomationssystem mit GA-Effizienzklasse A geplant. Die Entscheidung für LON wurde getroffen, da LON gemäß DIN EN 14908 die Forderungen sowohl in der Raum-, als auch in der Anlagenautomation gewerkeübergreifend mit einem einheitlichen, herstellerneutralen und international genormten Kommunikationsprotokoll erfüllt. Auf dieser Grundlage wird ein flexibler Ausbau der Automationssysteme ermöglicht und es werden alle erforderlichen Informationen für einen effizienten  Gebäudebetrieb zur Verfügung gestellt. Mit der leistungsfähigen und freien Topologie können im ganzen Gebäude die erforderlichen Informationen kostengünstig eingesammelt werden. Im Rahmen eines Bieterwettbewerbes hat sich HGI mit den LON basierten Produkten durchgesetzt und wurde von dem Generalunternehmer mit der Ausführung der Leistung beauftragt. Sowohl der Bauherr, als auch der Generalunternehmer konnten durch die nachgewiesene Leistungsfähigkeit, anhand von bereits durchgeführten Großprojekten, und der vorhandenen Qualifikation überzeugt werden. Die Verbindung von Kompetenz und dem abgegebenen Angebot der Firma HGI hat den Bauherrn veranlasst zuzustimmen. Fakten:
  • 14 Mio. € Projektumfang
  • Gebäudemanagementserver über BACnet mit 11.000 Informationspunkten
  • 5 Informationsschwerpunkte LON/BACnet
  • 9 Bereichsverteiler LON/BACnet
  • 68 Segmentverteiler LON
  • über 1.000 LON-Knoten
  • 12 LON-Router
  • 15 Automationsstationen
  • Zählernetzwerk M-Bus/LON
  • Redundante Spannungsversorgung der Informationsschwerpunkte
Integrierte Gewerke:
  • Klima- und Lüftungsanlagen
  • Heizungsanlagen
  • Kälteanlagen
  • Sanitäranlagen
  • Elektrotechnik
Degree of openness of the system Integrierte LonMark International certified products:
  • Grundfos
  • Belimo
  • Danfoss
Subsytemintegration:
  • Sonnenschutz (Lamellennachführung)
  • Beleuchtung DALI
  • Raumklima
  • Überwachung Fenster und Türen
  • Brandschutz
  • Brandmelde- und Rauchwarnanlage
  • Notbeleuchtung
  • Medientechnik
  • Wetterstation
Integrierte Produkte:
  • echelon, Netzwerkmanagementsoftware openLNS
  • Loytec, Automation Server, I/O-Module, LON-IP Router
  • spega, LON Universal-Controller, I/O-Module, Multisensoren, Raumbediengeräte, BSK-Aktormodule und Wetterstation
  • Danfoss, Freqenzumformer
  • Danfoss, Stellantriebe Einzelraumregelung
  • Elka, LON Stellantrieb
  • NZR, Elektrozähler
  • Belimo, Aktorik
  • Thermokon, Sensoren
  • GEA Happel, Kältemaschine
  • Kamstrup, Wärmemengenzähler
  • Zent-Frenger, Geozentrale Wärmepumpe
  • Reflex, Sprühentgasung
  • Emerson, Umluftkühlgeräte
  • INGA, iBMS Gebäudemanagementsystem BACnet
Offenheit in allen Bereichen
  • Devices                           -> Verwendung LonMark-Devices
  • Infrastruktur                     -> Verwendung LON-Router
  • Tools                                -> Verwendung LNS based LonMaker
  • User Interface                 -> LNS, OpenLNS Server mit spega e.control Designer / OpenLNS und BACnet basierend INGA iBMS
  • Enterprise Connectivity   -> ISO/IEC 14908
Benefit of LON for the end user Competetive bidding
  • Gründe für die Zuschlagserteilung an die HGI mbH
  • Nachweis der Leistungsfähigkeit gegenüber dem Auftraggeber, anhand von bereits durchgeführten Großprojekten mit LON
  • Verbindung von Kompetenz und abgegebenen Angebot
  • Mindestbietender
Value of integrated system Durch den Einsatz des LON-Protokolls kann sowohl der Wert der Immobilie gesteigert, als auch eine nachhaltige Energieeinsparung erreicht werden. Über das LON-Protokoll werden die benötigten Informationen bereitgestellt und können entsprechend verarbeitet werden. Energy efficient achieved Die Energieeffizienz wurde durch voll integrierte Funktionen, Übereinstimmend mit der EN 15232, erreicht. Entsprechend für die Raumautomation bedeutet dies die GA Energieeffizienzklasse A. Maintance and Operational efficiencies Anhand der übermittelten Informationen der technischen Anlagen über LON und die Weiterverarbeitung in der Gebäudeleittechnik, können alle für den Betrieb relevanten Informationen ausgewertet und überwacht werden. Die Informationen ermöglichen es die Effizienz für den Betrieb und die Wartung zu gewährleisten und schnell auf Störungen zu reagieren. Die vollständige Integration aller technischen Geräte erlaubt kurze und verbindliche Reaktionszeiten bei auftretenden Störungen. So kann sichergestellt werden, dass wichtige Infrastruktur wir das Rechenzentrum und die Energieerzeugung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr vom Systemintegrator HGI in Betrieb gehalten werden können. Dazu ist die Anlage im ROC (Remote Operation Center) von HGI aufgeschaltet. Dort werden alle notwendigen Maßnahmen zur Störungsbehebung koordiniert. Unique control strategy Ansteuerung und Regelung eines Holzheizkessel mit Speicher im bivalenten Betrieb gemäß den Anforderungen des Qualitätsmanagement Holzheizwerke des Herstellers. Durch die Umsetzung der Qualitätsanforderungen  im Betrieb des Holzheizkessel und der bivalente Betrieb mit den anderen Wärmeerzeugern und Speichern entsteht eine einzigartige Regelstrategie, die durch das LON-Netzwerk Erzeuger und Verbraucher verknüpft. Dabei wird der aktuelle Bedarf, das aktuelle Angebot, sowie die Speichermöglichkeiten und der zukünftige Bedarf und das zukünftige Angebot abgeglichen. Overall project scope “Die Gebäudeautomationssysteme in den Liegenschaften stellen die Basis für einen effizienten und optimierten Gebäudebetrieb dar. Sie haben u.a. die Aufgabe, die Betriebsprozesse soweit möglich zu automatisieren und die für den Betrieb erforderlichen Informationen bereitzustellen.Wichtigste Voraussetzung hierzu ist die Festlegung eines einheitlichen, durchgängigen Kommunikationsprotokolls, welches für alle Gewerke sowohl in der Raum-, wie auch in der Anlagenautomation eingesetzt werden kann und damit einen uneingeschränkten Datenaustausch zwischen der Raum- und Anlagenautomation ermöglicht.“ (Extracted from: Richtlinie Planen und Betreiben_Teil3_Projekte_V2_8: Heidemann & Schmidt GmbH: p. 85) „Das LON-Protokoll gemäß DIN EN 14908 erfüllt die Forderung“, die an das Projekt gestellt wurden. (Extracted from: Richtlinie Planen und Betreiben_Teil3_Projekte_V2_8: Heidemann & Schmidt GmbH: p. 85) Unique application of LON Die Steuerung des Gesamtprojektes erfolgte durch den Integrationsplaner Heidemann und Schmidt. Diese Art des Projektmanagements ist einmalig und zukunftsweisend, da bisher die Koordination aller Gewerke durch den Architekten erfolgte. Die Aufgaben des Architekten liegen aber üblicherweise in der baulichen und nicht in der funktionellen Koordination. Projekte in der Größenordnung des Landratsamtes sind immer technisch anspruchsvolle Herausforderungen. Die Verantwortung für die gesamte Funktionalität des Gebäudes nun in die Hand des Integrationsplaners zu geben und diesen damit zum Projektmanager zu machen hat sich ideale Konstellation für erfolgreiche Abwicklung der gesamten Gebäudetechnik gezeigt. Somit konnten alle möglichen Effizienzsteigerungen bereits in der Planungsphase zwischen Bau und Technik abgestimmt werden. Durch die Einplanung von Segmentverteilern und Bereichsverteilern mit LONMARK-Applikationen konnten im Bereich der Raumautomation die achsflexiblen Büroaufteilungen und die geforderten Funktionen für die Erreichung Energieeffizienzklasse A erreicht werden. Zusätzliche bauliche Maßnahmen und Vorhaltungen konnten dadurch eingespart werden. Dieses erfolgreiche Projekt dient auch als „Best Practice“ für das Buch Raumfunktionen (TGA-Verlag) und ist damit wegweisend für die zukünftige Realisierung von Raumautomationsprojekten. Statement vom Endnutzer Landratsamt, Herr Höfler: „Der  Einsatz von standardisierten und genormten Kommunikationsprotokollen wie LON ermöglicht eine gewerkeübergreifende Systemintegration. Damit konnten wir unserem Anspruch auf einen effizienten und nachhaltigen Gebäudebetrieb gerecht werden. In Verbindung mit dem Gebäudemanagementsystem können wir die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft senken, Fixkosten flexibilisieren, die technische Verfügbarkeit der Anlagen sichern sowie den Wert von Gebäuden und Anlagen langfristig erhalten. Wir haben hier in Zusammenarbeit mit allen Fachrichtungen ein Konzept entwickelt und umgesetzt, dass einem modernen und zukunftsorientierten Gebäude entspricht.“

LONMARK International präsentiert "Best of the Year 2012" Gewinner

Kölnmehr

01.06.2012
Multi-Vendor-Projekt des Jahres 2012: HGI-RTL Rheinhallen in Köln, Deutschland Die historischen Messehallen 1 – 3 in Köln, welche in Köln als die „alten Rheinhallen“ bekannt sind, wurden für die Neubaumaßnahme vollständig entkernt.  Adolf Abel erbaute das Ensemble 1924 – 1928 im Auftrag des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer. Die expressionistische Backsteinfassade, der Messeturm und der sogenannte Ehrenhof, ein mit einer Glaspyramide überdeckter Innenhof, stehen unter Denkmalschutz. Diese Bauteile wurden aufwendig saniert und in das Gesamtbauwerk integriert. Die Messehallen 4 und 5 wurden vollständig zurückgebaut. An dieser Stelle entstand das neue 7-geschossige Parkhaus für 2.000 PKW. Der Bürokomplex wurde innerhalb der historischen Fassade auf einer Fläche von 220 x 260 m realisiert. Der umbaute Raum beträgt 948.000 m³ auf 250.000 m² Geschossfläche. Der Bürokomplex ist in die Bereiche Rheinhallen im nördlichen Teil und Rheinpark im südlichen Teil unterteilt. Der Kernmieter ist das Medienunternehmen RTL Group im Rheinhallen Bereich. Für einen weitgehend automatischen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten technischen Gebäudeausrüstung wurde ein Automationssystem gesucht. Die Vorgaben sahen einen dezentralen Ansatz mit einer Vernetzung im Feld mittels proprietären Feldbussen und die Anbindung  zur GLT mit OPC über ein Glasfasernetzwerk vor. Durch den feststehenden Kernmieter RTL wurde der Punkt „Hochverfügbares Automationsnetzwerk“ zum entscheidenden Vergabekriterium. Im Rahmen eines Bieterwettbewerbs konnte sich HGI mit einer LON basierten Lösung durchsetzten und wurde mit der Ausführung beauftragt. Ausschlaggebend für die Entscheidung LON und HGI:
  • Das LON ist gleichzeitig hochverfügbar und den Erfordernissen eines Gebäudes in idealer Weise angepasst. Hochverfügbarkeit wurde erreicht durch redundante IT-Strukturen auf der Backbone-Ebene und durch redundante L-IP-Router auf der LON FTT-10 Ebene. Alle weiteren Informationen die für den Betrieb des Gebäudes und das Energiemanagement notwendig sind, können mit der leistungsfähigen freien Topologie von LON überall im Gebäude kostengünstig eingesammelt werden.
  • HGI konnte durch seine LMD-Zertifizierung und bereits realisierte LON-Großprojekte seine Kompetenz nachweisen.
  • HGI konnte mit LON auch das preislich günstigste Angebot vorlegen. Da es sich um ein GU-Projekt handelt ist das für den Gesamterfolg entscheidend. Der Betreiber wurde durch die Technologie und Qualifikation überzeugt und hat zugestimmt. Der GU wurde über den Preis und die nachgewiesene Leistungsfähigkeit überzeugt.
Fakten:
  • 65.000 Informationspunkte
  • 200 redundante LON-Router
  • 4.000 motorische Brandschutzklappen
  • 250 Schaltschrankfelder
  • 12 Mio. Euro Projektumfang
  • Optimierte Regelstrategie für die Kühlung mit Rheinwasser
  • 1.000 Einzelraumregler für Produktionsräume, Serverfarmen und Technikräume
  • Zählernetzwerk für 1.500 Energiezähler
  • 80 kW redundante USV-Anlage für Automationsnetzwerk
  • IT-Netzwerk mit 800 Ports und Router/Gateway zu Enterprise-Network
  • TABS-Regelstrategie für passive Kühlung mit Rheinwasser und Heizung mit Rückkühlung der Kältemaschinen.
  • Energiemanagement mit Vista für kontinuierliche Überwachung der Wasserentnahme aus dem Rhein und der zugehörigen Brunnenwasserstände
  • Einrichtung von 5 dedizierten Betreiberarbeitsplätzen mit Bedien-, Wartungs- oder Überwachungsrechten. Zugriff über Internet mittels sicherer Hardware-Token-Konzept.
Integrierte Gewerke:
  • Klima- und Lüftungsanlagen
  • Heizungsanlagen
  • Kälteanlagen
  • Sanitäranlagen
  • Sprinkleranlagen
  • Elektrotechnik
  • Nachrichtentechnik
  • Fördertechnik
  • Tür- und Toranlagen
Integrierte Produkte:
  • Schneider Electric, Xenta 400 Controller und I/O-Module
  • Schneider Electric, Vista Gebäudemanagement
  • Echelon, LonMaker
  • Loytec, Redundante Router
  • BTR, I/O-Module
  • Sysmik, Einzelraumregler
  • Stulz, Präzisionsklimaschränke
  • Viessmann, Heizkessel
  • Axima, Kältemaschinen
  • Danfoss, Frequenzumformer
  • Thermokon, Sensoren
  • NZR, Energiezähler
  • Belimo, Aktorik
Statement vom Endnutzer RTL, Herr Gundel: „Die Gebäudeautomation ist für den sicheren Betrieb unseres Rechen- und Sendezentrums ein wichtiger Baustein. Unser hoher Anspruch an  Betriebssicherheit und Energieeffizienz hat uns frühzeitig dazu bewegt, uns intensiv mit der Spezifizierung des Automationssystems und dessen Funktionalitäten auseinanderzusetzen. Unserem Planungsstab ist es gelungen eine hochverfügbare Anlagentechnik auf Basis der LON-Technologie zu konzipieren . In enger Zusammenarbeit mit dem Systemintegrator wurde dieses Konzept nun in die Tat umgesetzt. Wir denken dass wir hier Pionierarbeit in Sachen Technik und Projektmanagement geleistet haben.
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